Energieausweis und Umzug : was die Reform des Energieausweises für Mieter ändert

Der DPE und Umzug werden ab dem 1. Januar 2026 eng miteinander verknüpft sein. Eine Reform der Berechnung des DPE verändert die Lage für Hunderttausende von Wohnungen und hat direkte Auswirkungen auf Miet-, Kauf- oder Umzugs-Projekte. Hier ist, was man wissen sollte, bevor man seinen nächsten Wohnungswechsel plant.

Eine neue Berechnungsweise, die elektrische Heizung begünstigt

Eine Verordnung, die Ende August 2025 veröffentlicht wurde von den Ministerien für Wirtschaft und ökologischen Wandel ändert den Umrechnungsfaktor für Strom, der bei der Berechnung des DPE verwendet wird. Dieser Faktor, bisher auf 2,3 festgelegt, wird ab dem 1. Januar 2026 auf 1,9 gesenkt, um den wachsenden Anteil kohlenstoffarmer Elektrizität im französischen Energiemix besser widerzuspiegeln. Konkret verbessert sich bei zahlreichen Wohnungen mit elektrischer Heizung die energetische Einstufung um ein bis zwei Klassen, ohne dass irgendwelche Arbeiten durchgeführt wurden. Nach Angaben mehrerer Sachverständiger und Energievermittler könnten etwa 850.000 Wohnungen so eine günstigere Bewertung erhalten.

Dieser Mechanismus betrifft direkt Haushalte, die auf Wohnungssuche sind: Eine Immobilie, die gestern als zu energieintensiv galt, könnte bereits im nächsten Monat wieder für die Vermietung in Frage kommen, was die Auswahl beim Auswählen der künftigen Wohnung erweitert.

Energieineffiziente Wohnungen bald wieder auf dem Mietmarkt

Die DPE-Reform geht mit einem zweiten, eher politischen Projekt einher: dem Gesetzentwurf zur Wiederbelebung des Wohnungsmarktes, der am 8. Juli 2026 in erster Lesung vom Sénat angenommen wurde. Er zielt darauf ab, nahezu 700.000 Wohnungen der Klassen F oder G wieder auf den Mietmarkt zu bringen, die seit dem 1. Januar 2025 für die Vermietung gesperrt sind. Laut dem Text könnten Eigentümer diese Objekte wieder vermieten, sofern sie sich vertraglich verpflichten, innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens energetische Sanierungsarbeiten durchzuführen: drei Jahre für ein Einfamilienhaus, fünf Jahre für eine Wohnung in einer Eigentümergemeinschaft.

Für Mieter stellt diese Entwicklung eine Erleichterung in den großen Städten dar, in denen das Angebot seit dem Verbot energieineffizienter Wohnungen knapp geworden ist. Sie könnte auch bestimmte erzwungene Umzüge begrenzen, die Mieter vornehmen mussten, weil sie ihren Mietvertrag für eine Wohnung der Klasse G nicht verlängern konnten.

Was sich konkret bei einem Umzug ändert

Wer in den nächsten Monaten einen Wohnungswechsel vorbereitet, sollte vor der Unterschrift drei Punkte prüfen:

  • Das Datum des zuletzt durchgeführten DPE erfragen: Ein vor 2026 erstelltes Gutachten könnte den neuen Faktor noch nicht berücksichtigen, die in der Anzeige angegebene Klasse ist dann nicht unbedingt aktuell.
  • Bei einem zur Vermietung angebotenen Objekt der Klasse F oder G prüfen, ob ein vom Eigentümer eingegangener Sanierungsvertrag existiert, eine notwendige Bedingung für eine rechtmäßige Wiederinverkehrbringung.
  • Die Auswirkung auf das Gesamtbudget antizipieren: Eine besser eingestufte Wohnung wirkt sich auch auf den Zinssatz und die Konditionen eines Immobiliendarlehens aus, da Banken die Energieeffizienz zunehmend in ihre Risikobewertung einbeziehen.

Auf logistischer Ebene betreffen diese regulatorischen Änderungen auch die Unternehmen der Branche: Die neuen Auflagen für Umzugswagen, zwischen Tachographen und Niedrigemissionszonen, kommen zu einem bereits im Wandel befindlichen Rahmen für Möbeltransporteure hinzu. Eine Information, die man beim Vergleich von Angeboten im Kopf behalten sollte, insbesondere wenn die gewählte Umzugszeit mit einer Nachfragespitze zusammenfällt.

Am Ende zeichnen die DPE-Reform und die unter Auflagen erfolgende Lockerung der Vermietung energieineffizienter Wohnungen einen beweglicheren Markt für 2026: mehr verfügbare Objekte, aber zusätzliche Prüfungen vor jeder Mietvertragsunterzeichnung oder jedem geplanten Umzug.

Häufige Fragen

Gilt der neue DPE 2026 automatisch für alle Wohnungen?

Nein. Die Änderung des Umrechnungsfaktors gilt nur für DPE, die ab dem 1. Januar 2026 erstellt oder neu berechnet werden. Ein vor diesem Datum erstelltes Gutachten bleibt bis zu seiner gesetzlichen Gültigkeitsdauer gültig, es sei denn, der Eigentümer lässt eine neue Untersuchung durchführen.

Kann eine Wohnung der Klasse G bereits ab 2026 wieder vermietet werden?

Nur, wenn der dem Sénat vorgelegte Gesetzentwurf endgültig verabschiedet wird und der Eigentümer sich vertraglich verpflichtet, die Arbeiten innerhalb der vorgesehenen Fristen durchzuführen. Solange der Text nicht verkündet ist, bleibt das Vermietungsverbot für Wohnungen der Klasse G in Kraft.

Muss man seinen DPE erneuern, bevor man eine Immobilie vermietet oder verkauft?

Das ist nicht obligatorisch, wenn das laufende Gutachten noch gültig ist, kann aber nützlich sein für eine elektrisch beheizte Wohnung, die nahe an einer Klassen-Schwelle liegt, um die neue Berechnungsmethode widerzuspiegeln und die Vermietung oder den Verkauf zu erleichtern.

Quellen

Profil de l'auteur

Elise
0 / 5

Your page rank:

Cet article a été rédigé avec l’aide d’une intelligence artificielle. Politique éditoriale

Plus d'articles

Derniers Articles

Le site de parrainage à la mode !