Ständig angezeigte Promo-Codes, réductions « exceptionnelles » qui reviennent chaque semaine, cumul avec le cashback : les pratiques commerciales autour des Rabattcodes évoluent vite, mais elles restent encadrées par des règles précises. Voici ce que dit la réglementation et comment en tirer le meilleur parti sans se faire piéger par de faux rabais.
Der Referenzpreis, Eckpfeiler jeder ausgewiesenen Reduzierung
Sobald ein Händler eine Preisreduzierung ankündigt, online wie im Geschäft, muss er einen Referenzpreis angeben: den niedrigsten Preis, der in den 30 Tagen vor dem Angebot angewendet wurde. Dieser Referenzpreis und der Aktionspreis müssen beide auf dem Etikett oder der Produktseite erscheinen, gegebenenfalls zusammen mit dem angegebenen Rabattprozentsatz. Diese Regel zielt darauf ab, künstliche Rabatte zu verhindern, bei denen der „durchgestrichene“ Preis kurz vor Beginn der Aktion aufgeblasen wurde.
Die «Omnibus»-Richtlinie verstärkt den Schutz vor falschen Rabatten
Auf europäischer Ebene hat die sogenannte «Omnibus»-Richtlinie die Pflichten der Händler, online wie offline, verschärft, um gegen irreführende Rabattangaben vorzugehen. Sie verlangt eine größere Transparenz bei der Berechnungsgrundlage der Rabatte, damit der Verbraucher die tatsächliche Ersparnis vor dem Kauf überprüfen kann.
„Permanente“ Promo-Codes : eine bereits sanktionierte Praxis
Die Justiz hat bereits über die Fehlentwicklungen im Sektor entschieden : ein Berufungsgericht verurteilte eine Kette, deren Gutscheinpolitik in Wirklichkeit quasi dauerhaft war, sodass mehr als 92 % der Verkäufe « en promotion » stattfanden. Eine solche Praxis kann als irreführende Geschäftspraxis eingestuft werden, sobald der Nachlass nichts Besonderes mehr ist. Die vorgesehenen Sanktionen bei Nichteinhaltung der Regeln zur Darstellung von Preisnachlässen können bis zu 3.000 Euro für eine natürliche Person und 15.000 Euro für ein Unternehmen betragen.
Kombination von Cashback und Promo-Code, eine legale und gängige Praxis
Es ist hingegen nichts verboten daran, einen Rabattcode mit einem Cashback-Programm zu kombinieren : die beiden Mechanismen beruhen auf unterschiedlichen Logiken (unmittelbarer Abzug vom angezeigten Preis zum einen, nachträgliche Rückzahlung einer Provision zum anderen) und ihre Kombination ist eine normale Handelspraxis, sofern der angezeigte Referenzpreis weiterhin den Vorschriften entspricht. Für den Verbraucher liegt die Vorsicht vor allem in der Überprüfung des Referenzpreises vor dem Kauf, eher als in der Frage der Legalität der Kombination selbst.
- Die Preishistorie eines Produkts überprüfen, bevor man sich auf einen angegebenen Rabattprozentsatz verlässt.
- Codes bevorzugen, die direkt vom Händler ausgegeben werden, statt nicht verifizierter Codes, die in Foren kursieren.
- Bei einem seit mehreren Monaten dauerhaft angezeigten Promo-Code misstrauisch sein : dann handelt es sich wahrscheinlich nicht um ein außergewöhnliches Angebot.
Um diese Themen zu vertiefen, widmet sich unsere Rubrik Recht, Anwalt und Justiz regelmäßig der Regulierung von Handelspraktiken, während E‑Commerce, Shopping und Boutique und Alltag und Gesellschaft weitere Ratschläge für einen bewussteren Konsum bieten.
Häufige Fragen
Was ist der « Referenzpreis » einer Reduzierung ?
Das ist der niedrigste Preis, den der Händler in den 30 Tagen vor der Ankündigung der Reduzierung verlangt hat. Er muss neben dem Aktionspreis angegeben werden, damit der tatsächliche Nachlass überprüfbar ist.
Ist ein dauerhaft angezeigter Promo-Code legal ?
Nein, wenn er nichts Besonderes mehr darstellt : Die Justiz hat bereits Händler sanktioniert, bei denen praktisch der gesamte Umsatz über denselben Code lief, eine Praxis, die als irreführend für den Verbraucher angesehen wird.
Kann man einen Promo-Code und ein Cashback-Angebot kombinieren ?
Ja, diese Kombination ist legal und üblich : der Promo-Code reduziert den angezeigten Preis zum Zeitpunkt des Kaufs, während das Cashback anschließend einen Teil des ausgegebenen Betrags zurückzahlt, vorausgesetzt, der angezeigte Referenzpreis entspricht den Vorschriften.
Quellen
- economie.gouv.fr (DGCCRF) — Ankündigungen zu Preisreduzierungen : Was Sie wissen müssen
- APP — Schlussverkäufe und Online-Promotions : Referenzpreis und Sanktionen
- Generali — Regelungen zu Schlussverkäufen : Leitfaden der zu beachtenden Regeln
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