Im Jahr 2026, die Katze verdrängt den Hund : Frankreich zählt 16,6 Millionen Katzen

Die Wende ist nun vollzogen. Im Jahr 2026, setzt sich die Katze als das beliebteste Haustier der Franzosen durch, weit vor dem Hund. Laut dem Ende Mai veröffentlichten Barometer FACCO/Kantar-Odoxa 2025-2026 zählt das französische Festland 16,6 Millionen Katzen gegenüber 9,7 Millionen Hunden. Eine Trendwende, die viel über unsere Lebensweisen aussagt und eine weniger sichtbare Frage aufwirft: die der Identifizierung dieser immer zahlreicher werdenden Katzen.

Eine durch Zahlen bestätigte Wende

Die Katzen gewinnen weiterhin an Boden. Ihre Population ist in etwa um 22 % in fünf Jahren gestiegen, während die der Hunde leicht zurückgeht, mit knapp 300 000 Individuen weniger seit 2024. Insgesamt beherbergt Frankreich 73,4 Millionen Haustiere (Katzen, Hunde, Fische, Vögel, Nagetiere…) und sechs von zehn Franzosen teilen ihr Zuhause mit mindestens einem Gefährten. Bei den Hunden rutscht der Anteil der hundehaltenden Haushalte leicht unter 29 %, während die Katze zum König der Innenräume wird.

Warum die Katze die Oberhand gewonnen hat

Mehrere grundlegende Dynamiken erklären diese dauerhafte Umkehr der Präferenzen :

  • Urbanisierung und Wohnungsgröße : Da autonomer, kommt die Katze in einer Wohnung besser zurecht als ein Hund, der Auslauf und Platz verlangt.
  • Fernarbeit und flexible Rhythmen : Viele Haushalte, insbesondere junge Berufstätige, bevorzugen einen unabhängigen Begleiter, der mit vollen Arbeitstagen vereinbar ist.
  • Die Kosten : Das jährliche Budget einer Katze wird allgemein auf 800 bis 1 000 € geschätzt, gegenüber 1 200 bis 1 500 € für einen Hund. Allein für die Ernährung beziffert FACCO den durchschnittlichen Aufwand auf etwa 339 € für eine Katze, gegenüber 517 € für einen Hund.
  • Die Suche nach Einfachheit : Autonomie, Diskretion und zurückhaltende Zuneigung sprechen Haushalte an, die die Unabhängigkeit des Tieres schätzen.

Das Paradoxon der Identifizierung

Dies ist die wenig bekannte Seite dieses Begehrens. Obwohl Katzen unsere Haushalte dominieren, sind sie weniger gut identifiziert als Hunde. Laut dem Barometer 2026 von i-CAD, der Organisation, die das nationale Register verwaltet, zählte Frankreich am 31. Dezember 2025 etwa 18,4 Millionen lebend registrierte Tiere, davon 9,39 Millionen Hunde, aber nur 8,95 Millionen Katzen. Im Verlauf des Jahres 2025 wurden 1 584 965 Identifizierungen verzeichnet, ein Rückgang von 3,3 %, wobei der elektronische Chip inzwischen 95 % der Fälle ausmacht.

Doch die Identifizierung ist eine gesetzliche Pflicht und das wichtigste Instrument, um ein verlorenes Tier wiederzufinden. Im Jahr 2025 wurden mehr als 90 000 Tiere als verloren gemeldet und weniger als 46 000 als wiedergefunden gemeldet. Das Problem ist besonders im Sommer akut, in der Zeit der Urlaubsabreisen, wenn Ausreißer und Verluste zunehmen. Seine Katze chippen zu lassen und die Kontaktdaten im Register aktuell zu halten: zwei einfache Reflexe, die den entscheidenden Unterschied machen.

Was diese Wende konkret verändert

Für die Halter mischt der Aufstieg der Katze den Alltag neu: Produktangebote, Betreuungsdienste, Tierarztpraxen und Tarife für die Tierkrankenversicherung passen sich dieser Katzenkundschaft an. Diese Entwicklung betrifft auch die praktische Lebensführung der Haushalte, von der Einrichtung des Wohnraums bis zur Organisation der Urlaubsreisen, wo die Suche nach einer passenden Betreuungsmöglichkeit zu einem echten Thema wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Katzen und Hunde gibt es 2026 in Frankreich ?

Laut dem Barometer FACCO/Kantar-Odoxa 2025-2026 zählt Frankreich etwa 16,6 Millionen Katzen und 9,7 Millionen Hunde. Die Katze ist damit inzwischen das erste Haustier des Landes.

Ist die Identifizierung meiner Katze Pflicht ?

Ja. Die Identifizierung, meist durch einen Mikrochip, ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie bestimmt insbesondere die Chancen, ein verlorenes Tier wiederzufinden, und muss mit aktuellen Kontaktdaten im nationalen Register eingetragen sein.

Kostet eine Katze wirklich weniger als ein Hund ?

Im Durchschnitt ja. Das jährliche Budget einer Katze wird allgemein auf 800 bis 1 000 € geschätzt, gegenüber 1 200 bis 1 500 € für einen Hund; der Unterschied erklärt sich vor allem durch die Ernährung und bestimmte Pflegekosten.

Quellen

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Helena
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