Hitzewelle : die französischen Züchter unter starkem Druck

Die Hitzewelle in den Tierhaltungen in Frankreich bringt einen Sektor durcheinander, der bereits durch immer heißere Sommer geschwächt ist. Seit der ersten großen Hitzewelle des Sommers müssen die Betriebe im Grand Ouest, die einen großen Teil der nationalen Tierproduktion bündeln, dringend mit dem Rückgang der Milchproduktion, der erhöhten Sterblichkeit in der Geflügelhaltung und der Anpassung der Tierhaltungsgebäude umgehen.

Ein frühes Ereignis, das die Landwirte unvorbereitet traf

Im Gegensatz zu den späten Sommerhitzewellen kam dieses Hitzewellenereignis früh in der Saison, bevor viele Landwirte ihre Belüftungs- oder Tränkesysteme hätten überprüfen können. Das Westfrankreich konzentriert jedoch einen unverhältnismäßig hohen Anteil des nationalen Viehbestands : etwa 75 % der Schweine, 80 % der Masthühner und 20 % der Milchkühe des Landes werden dort gehalten, so die in der Fachpresse berichteten Daten. Diese geografische Konzentration hat die Folgen des Hitzeschlags für die gesamte Branche verstärkt.

Verluste in Zahlen, nicht mit einem normalen Jahr vergleichbar

Die Bilanz dieses Ereignisses lässt sich zunächst in Tonnen messen: Mehrere Tausend Tonnen tote Tiere, überwiegend Geflügel, mussten von den Kadaververwertungsbetrieben übernommen werden, wobei allein die Bretagne mehr als zwei Drittel dieser Mengen auf sich vereinte. Auf Seiten der Molkereien stellten mehrere Betriebe einen Produktionsrückgang fest, der bei einigen Kühen bis zu 30 % betragen kann, mit durchschnittlichen Verlusten von etwa 2 bis 3 Kilogramm Milch pro Tag und Tier, manchmal noch mehr, je nach Ausrichtung und Belichtung der Ställe.

Tierärzte und technische Institute weisen darauf hin, dass der Hitzestress bei der Milchküche beginnt, sobald die Temperatur etwa 22°C überschreitet, besonders wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Über die Milchproduktion hinaus beeinträchtigt dieser Stress Appetit, Verhalten und die allgemeine Gesundheit der Tiere, mit einem erhöhten Risiko für Azidose, Mastitiden oder Lahmheiten, wenn die Tiere länger stehen bleiben, um die Wärme besser abzugeben.

Die in den Betrieben umgesetzten Maßnahmen

Angesichts dieser Lage hat das Ministerium für Landwirtschaft die Betriebe aufgefordert, unverzüglich ihre Schutzmaßnahmen zu verstärken: ständig verfügbares frisches Wasser, verbesserte Belüftung, Schaffung von Schattenbereichen in den Gebäuden und Anpassung der Rationszeiten an die kühlsten Tageszeiten. Einige Betriebe haben zudem in Sprühnebelanlagen oder Kühlungssysteme für Stallgebäude investiert, eine zusätzliche Ausgabe in einem ohnehin angespannten Kontext für die Liquidität der Höfe.

Die Gesundheitsbehörden bemühten sich außerdem, die Kontinuität der Kadaververwertung zu beruhigen und versicherten, dass trotz des punktuellen Zuflusses von Mengen im Zusammenhang mit der erhöhten Sterblichkeit keine dauerhafte Unterbrechung festgestellt wurde.

Eine Herausforderung, die sich wiederholen dürfte

Über dieses konkrete Ereignis hinaus sind sich die Fachleute der Branche einig, dass die Anpassung an Hitzewellen zu einer strukturellen Herausforderung für die französische Tierhaltung wird. Gebäudedämmung, genetische Auswahl hitzetoleranterer Tiere, Überarbeitung der Produktionszyklen: Mehrere Ansätze werden geprüft, um die Verluste bei kommenden Ereignissen zu begrenzen, die statistisch mit der Erderwärmung häufiger auftreten dürften. Die Betriebe, die heute in Belüftungs- oder Kühlausrüstung investieren, die man auch auf der Seite des Ausstattung für Privathaushalte findet, hoffen, die Auswirkungen künftiger Hitzewellen auf ihre Tätigkeit zu begrenzen.

Diese Meldung veranschaulicht insgesamt die Herausforderungen, denen die ländliche Welt angesichts heißer Sommer gegenübersteht, sei es die in der Rubrik Landwirtschaft und Viehzucht begleiteten landwirtschaftlichen Betriebe oder die Außenbereiche privater Haushalte, die regelmäßig in der Rubrik Garten und Außenbereich behandelt werden, wo die Wasser- und Schattenbewirtschaftung in ähnlichen Begriffen zu lösen ist.

Häufig gestellte Fragen

Ab welcher Temperatur leidet eine Milchkuh unter Hitzestress ?

Nach Angaben der landwirtschaftlichen Fachinstitute tritt Hitzestress in der Regel auf, sobald die Temperatur etwa 22°C überschreitet, vor allem wenn sie mit hoher Luftfeuchtigkeit einhergeht. Oberhalb dieser Schwelle nehmen Appetit und Milchleistung allmählich ab.

Welche Hauptmaßnahmen ergreifen die Landwirte während einer Hitzewelle ?

Die Empfehlungen umfassen den dauerhaften Zugang zu frischem Wasser, eine verstärkte Belüftung der Gebäude, die Schaffung von Schattenbereichen und die Anpassung der Fütterungszeiten an die kühlsten Tagesperioden.

Welche Tiersektoren sind am stärksten der Hitzewelle ausgesetzt ?

Besonders empfindlich sind Geflügelbetriebe und Milchviehbetriebe, vor allem in den Regionen im Westen, die eine hohe Tierdichte aufweisen, was die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen einer starken Hitzeperiode verstärkt.

Sources

Profil de l'auteur

Emma
0 / 5

Your page rank:

Plus d'articles

Derniers Articles

Le site de parrainage à la mode !